eeza.2009
7.11.2009
LANGE NACHT DER FORSCHUNG
eeza. präsentiert den Projektentwurf für die Gedenkstätte in Aflenz an der Sulm

Foto : Georg Beyer
24.09.2009
ERÖFFNUNG STEIRISCHER HERBST
Die Ausstellung "Utopie und Monument" von Sabine Breitwieser eröffnet.
10.09.2009
ERÖFFNUNG DES ARCHÄOLOGIEMUSEUMS
Die Archäologische Sammlung am Universalmuseum Joanneum verfügt
nicht nur über die größte und bedeutendste Römersteinsammlung Österreichs,
sondern auch über einen umfangreichen und wertvollen Bestand an
vorderasiatisch-mediterranen Fundstücken. Exponate von unschätzbarem
Wert, wie etwa der weltberühmte „Strettweger Kultwagen", werden ab
Herbst 2009 wieder der Öffentlichkeit zugänglich sein, wenn das
neue Archäologiemuseum auf dem Areal von Schloss Eggenberg eröffnet wird.
23.06.2009
BEING NIKOLAUS HARNONCOURT
Eine Ausstellung des stadtmuseumgraz in Zusammenarbeit mit der styriarte
Eröffnung am 23. Juni 2009 von 12 bis 18 Uhr.
Ausstellungsdauer: 24. Juni 2009 – 28. Februar 2010
26.09.2009
ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG "JAHRHUNDERTSTURM" IM KÜNSTLERHAUS
Jahrhundertsturm- Über eine Weltanschauung in Schwarz-Weiß

Ausstellung "Jahrhundertsturm", Künstlerhaus Graz
Foto: Nicolas Lackner, Landesmuseum Joanneum
Der Fußballverein SK Sturm Graz feiert heuer sein 100-jähriges Jubiläum. Auf unterschiedlichen
Erlebnisebenen wird eine Zeitreise inszeniert, auf der uns kulturhistorische Erzählungen, unzählige
Bilder, Interviews und nicht zuletzt Literatur, Musik und bildende Kunst begleiten.
Eine Ausstellung über einen Fußballklub kann und will freilich nicht ohne den Mythos, nicht ohne
die unvergleichliche, von Fanchören aufgeheizte Stimmung im Stadionoval, nicht ohne oft irrational
gelebte Freizeit-Weltanschauung, Anhängerschaft, Vereinstreue auskommen.
Zeitdokumente, scheinbar triviale Objekte, liebgewonnene Erinnerungsstücke und mit Stolz und
Bewunderung hochgehaltene Trophäen im Großen wie im Kleinen sowie Kunstwerke nähern sich
den genannten Phänomenen an.
Für viele ist Fußball die wichtigste Nebensache der Welt. Warum das so ist, wird wohl auch in
diesem Rahmen nicht erschöpfend zu beantworten sein. Das aufgebaute Spannungsfeld aus einigen
der schönsten und wichtigsten bewegten und bewegenden Spielszenen, aus vielfältigem
Dokumentationsmaterial und den Beiträgen bedeutender österreichischer Künstlerinnen und
Künstler (nicht wenige davon mit einem großen „Sturm-Herz“) versucht einen lebendigen Eindruck
davon zu vermitteln, in welch hohem Ausmaß die Grazer „Schwarz-Weißen“ imstande sind, diese
einzigartige Fußballbegeisterung zu entfachen.
Text Universalmuseum Joanneum
In Kooperation mit Bild- und Tonarchiv / Büro der Erinnerungen und dem
SK Puntigamer Sturm Graz im Rahmen des 100-Jahr-Jubiläums.
KuratorInnen künstlerischer Teil: Martin Behr, Werner Fenz, Evelyn Kraus
KuratorInnen kulturhistorischer Teil: Sabine Fauland, Maria Froihofer, Elke Murlasits
21.01.2009
ERÖFFNUNG "WÄCHTERHAUS" VON HELMUT & JOHANNA KANDL
Aflenz an der Sulm (Marktgemeinde Wagna) 2008/2009
Im März 2008 hat das Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark einen
geladenen internationalen Wettbewerb zur Konzeption und Umsetzung eines
Denkzeichens auf dem Areal des ehemaligen KZ-Außenlagers von Mauthausen
in Aflenz bei Leibnitz ausgeschrieben.

Foto : Institut für Kunst im öffentlichen Raum
Das Siegerpojekt WÄCHTERHAUS von Helmut und Johanna Kandl bezeichnet
die Ruine des Wachpostenhauses mit einer roten Leuchtschrift und transformiert
so eines der wenigen sichtbaren baulichen Relikte des KZ-Außenlagers in ein
eindringliches visuelles Zeichen für den bisher im öffentlichen Bewusstsein nicht präsenten Ort.
Das klare typographische Erscheinungsbild der gewählten Schrift geht auf römische Buchstaben
zurück - der für die unterirdische Rüstungsproduktion genutzte Steinbruch ist heute vornehmlich
als "Römerhöhle" bekannt - und konterkariert gleichzeitig die Fraktur-Schrift der Nationalsozialisten.
Im Inneren der Ruine, deren Bausubstanz in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt zu
sichern ist, werden auf einem Bildschirm laufend Beiträge über aktuelle Formen von
Rassismen und Menschenrechtsverletzungen eingespielt. Die damit hergestellte Verbindung
zwischen Vergangenheit und Gegenwart wird durch die Doppeldeutigkeit des
Begriffes "Wächterhaus" zusätzlich unterstrichen.
Ein Projekt des Instituts für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark
Text: Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark
