Ursprung und Entwicklung
RAM 2005-2009
2005 von 6 KünstlerInnen (Stefan Beyer, Katharina Buschek, Martin Gansberger,
Max Gansberger, Jakob Pock, Barbara Sommerer) als RAM - Verein zur
Entwicklung und Erforschung zeitgenössischer Ausdrucksmittel gegründet,
umfasste der Verein bis zu 15 Personen, die im weiteren Umfeld mit dem
Verein näher zusammen arbeiteten.
Das KünstlerInnenkollektiv und die Serviceeinrichtung RAM entstand.
Einerseits ermöglichte der Verein so die individuelle künstlerische
Entwicklung seiner einzelnen Mitglieder, und andererseits war er Anlaufstelle
für externe Interessenten und Auftraggeber, wie Museen und Galerien in
technischen und gestalterischen Fragen.
Mit der Zeit wuchs das Aufgabengebiet immer mehr und so spannte
sich schon ab dem zweiten Jahr seines Bestehens die Bandbreite
der Aktivitäten von Grafik, Medientechnik, Filmschnitt und Mediendesign
über Handwerk (Holz, Metall, Kunststoff, Siebdruck, Modellbau,
Prototypenbau) bis hin zur individuellen Kunstproduktion. Aber auch die
individuelle Entwicklung der einzelnen Mitglieder - von Familiengründung
über Fortbildung und künstlerische Entwicklung - schritt in den drei
Jahren ebenso voran wie die Vielfältigkeit des Angebotes.
Nach nun drei aufregenden Jahren des Aufbaus und Experiments
war es an der Zeit sich Gedanken über Veränderungen zu machen,
den Verein neu zu strukturieren und neue Wege zu gehen.



Neuformatierung 2009
eeza.
Mit Frühjahr 2009 erhielt der Verein ein neues Format
und einen neuen Namen: eeza.
Er verkleinerte sich strukturell und personell, und wurde von nun
an von Jakob Pock und Barbara Sommerer geführt. Die Vorstellung nach
der Neustrukturierung war es, eine Fokussierung auf konkrete Aufgaben-
gebiete anzustreben und zu verwirklichen.
Die lange Zeit der Arbeit und somit Erfahrungen auf dem Sektor von
Ausstellungs- und Präsentationstechnik für bildende und angewandte
Kunst, Kunst im öffentlichen Raum, Design und Medienkunst, führte
zu dem Gedanken, eine spezialisierte Servicestelle zu entwickeln,
die auf die Bedürfnisse und Anforderungen von Ausstellungshäusern
und Museen in der Realisation von Ausstellungen zugeschnitten ist.
Darüber hinaus bietet eeza. Unterstützung für bildende und angewandte
KünstlerInnen sowie DesignerInnen in handwerklicher Produktion und
Präsentationen von Kultur- wie Kunstprojekten.
Dazu wurden zur Verstärkung des Teams Birgit Pillich und Jochen Summer
hinzugezogen. Zusätzlich verfügt eeza. über ein Netzwerk von rund zehn
externen MitarbeiterInnen und Fachkräften, die je nach Lage der Projekte
leitende und realisierende Funktionen mit übernehmen.
Ein erprobtes Netzwerk von Firmen und Kooperationspartnern rundet das Angebot ab.
Ausgehend von Methoden der Konzeptionierung und Ideenentwicklung mit
den Kuratoren, Ausstellungsmachern und Projektinitiatoren, wird ein inhaltliches
Korsett entwickelt, das den jeweiligen Vorstellungen der Auftraggeber
entspricht und gleichzeitig die zentralen Ideen zusammenfasst.
Von Anfang an wird mit Begriffen wie Funktionalität, Budget,
Machbarkeit, Dauer, Personalanforderungen uvm. operiert
und gearbeitet. eeza. sieht sich dabei als Transformator von Inhalten
und bietet zeitgleich technische, handwerkliche sowie budgetplanerische
Kompetenzen, die schon vorab reale und technisch notwendige
Anforderungen berücksichtigen.
Ziel ist es, unseren Kunden ein Gesamtpaket zu schnüren, das nach
Ideenfindung und Konzeptionierung auch transparente Budgetplanung,
technische wie handwerkliche Detailplanung und alle Stufen der Realisation
eines Projektes bietet. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei in der handwerklichen
und technischen Realisation sowie in der Qualitätssicherung der Ausführung
von Projekten und Kunstwerken.
Auch eine Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes ist geplant: so soll in Zukunft
der Weg zu langfristigen Projekten führen, die thematische Vertiefung erlauben.
Weiters ist geplant, die Fühler zu Firmen an der Schwelle zur Kulturarbeit
auszustrecken, die Bedarf an individuellen, künstlerischen und gestalterischen
Projektrealisationen haben. Auch Synergien und Zusammenarbeit mit
Naturwissenschaft und Forschung sind interessant.
